Arendsee (Altmark)

Heute fahre ich von Berlin nach Arendsee (Altmark) nahe Salzwedel.

Erster Stopp nach 93 km mit 175 km Restreichweite:

Prignitz-Ost kurz vor dem Autobahndreieck Wittstock/Dosse

CCS kann hier mit der Maingau-Karte freigeschaltet werden 🙂

Bei 97% Ladung habe ich gestoppt. Optimistische Restreichweite (ohne Klima) 292 km:

Bei folgenden Schnellladern möchte ich noch stoppen:

– Wittenberge Marktplatz Friedrich Ebertstr. 0

Das VW-Navi konnte mit der Hausnummer 0 nicht viel anfangen und hat am falschen Ende der Friedrich-Ebert-Strasse direkt am Bismarkplatz gestoppt.

Die Apple-Navigation hat mich dann zur Hausnummer 0 gebracht 😉

Die Schnellladestation funktioniert ebenfalls mit der Maingau-Karte 🙂

Eine ZOE kam 1 Minute früher an. Wir konnten parallel laden, ich CCS (50 kW), die ZOE Typ 2 (43 kW).

Ich hatte noch 71% im Akku. Ladedauer bis voll soll 25 Minuten betragen.

Nach 17 Minuten und 94% habe ich den Ladevorgang gestoppt:

Restreichweite 279/263 km (ohne/mit Klima).

Nächster Halt:

– Hansestadt Seehausen Märsche 2

Das VW-Navi kennt keine Hausnummer 2 in Märsche. Das Apple-Navi schaffts. Die Ladesäule ist allerdings in der Dorfstrasse gegenüber, ca. 160 m entfernt:

Und wieder funktioniert die Maingau-Karte am CCS-Lader problemlos.

Inzwischen bin ich 4 Stunden unterwegs und werde hier nur ein paar Minuten laden.

In Arendsee selbst möchte ich mit meiner mobilen Wallbox an einer CEE-Dose laden, was prima geklappt hat 🙂

Auf dem Rückweg habe ich zwei Zimmerleute auf ihrer Reise bis Prignitz mitgenommen. E-Auto fahren verpflichtet 😉 Die waren von der Fahrt sehr angetan 🙂

Jetzt lade ich über CCS an der Ladesäule in Prignitz-West, da mir die Restreichweite von 117 km ein bisschen zu knapp für die Fahrt nach Berlin sind.

30 Minuten wird es etwa dauern. Genug Zeit hier ein bisschen was zu schreiben 🙂

So, jetzt gehts wieder zurück nach Berlin…

Schnelllader

Mit 60 km Restreichweite habe ich mich heute an den Schnelllader bei meinem Volkswagenhändler gehängt. Die Batterie war zu diesem Zeitpunkt noch zu 20% geladen:

Während dem Schreiben dieser Zeilen waren 20% schon wieder nachgeladen. Damit sich die Batterie nicht zu stark erhitzt, werde ich auf ca. 80% laden.

Da geht ja ratz fatz. Ein bisschen am Radio rumgespielt und schon auf 79%

Die optionale Schnellladebuchse ist eine feine Sache. So könnte man bei einem dichten Schnellladenetz direkt Langstrecke machen. Upps jetzt sind schon 95% geladen 😉

und 279 km Restreichweite

Groß Schönebeck

Hab heute eine kleine Spritztour zum Wildpark nach Groß Schönebeck gemacht. Hab die kürzeste Route mit 52 km durch Wälder, Dörfer und Berliner 30er Zonen gewählt. Auf dem Hinweg hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 10,8 kWh/100km:

Auf dem Rückweg waren es sogar nur 9,7 kWh/100km:

Im Vergleich dazu der Verbrauch auf der Berliner Stadtautobahn inkl. diverser Ampelsprints davor und danach:

Beim Start hatte ich eine angezeigte Reichweite von 220 km. Batterie war zu 7/8 voll. Nach der 103 km Tour wird eine Restreichweite von 157 km und 50% Batterieladung angezeigt. Ich hatte auf der Fahrt kein Eco aktiviert, sondern D1 und normal mit voreingestellten 22 Grad klimatisiert.

Der Wildpark ist ein lohnenswertes Ziel 50 km nördlich von Berlin.

Notladekabel funktioniert

Heute habe ich das Notladekabel, auch Knochen genannt, getestet. Dazu habe ich meine Ersatzherdsteckdose mit einem 25 Meter langen Schukoverlängerungskabel mit 3 x 2,5 qmm nach draussen „verlängert“ und das Notladekabel mit dem „Knochen“ daran angeschlossen. Dann den Mennekesstecker ins Auto eingesteckt und am AID wurde gleich angezeigt, dass geladen wird.

Ich habe 3 Stunden geladen und immer wieder geprüft, ob die elektrische Verbindung zwischen Auto und Stromzähler warm wird. Das Verlängerungskabel wurde leicht warm, die Steckdose in der Wand etwas wärmer. In dieser Zeit wurden 7 kWh geladen, was ungefähr 50 km Reichweite entspricht.

In der Zwischenzeit habe ich die separat bestellten Edelstahlpedalkappen montiert

und eine Antirutschunterlage in Form einer Yogamatte für „Langkoffer“ getestet.

Tag des Lärms

Für heute abend ab 18:00 Uhr hat der Händler die Ausgabe des e-Golfs angekündigt. Heute ist auch der internationale Tag des Lärms 😉

Aussen weiss

und innen schwarz

Der vorbereitete WLAN-Stick hat rechts im Kofferraum schnell seinen Platz gefunden:

Blumen für die großzügige Spenderin dieses fantastischen Fahrzeugs:

Das Auto fährt sich traumhaft. Die Beschleunigung ist genial und hat einen 7er BMW spontan zum Rennen verleitet. Bei den maximal erlaubten 120 km/h habe ich abgeregelt und der BMW hat sich vorbei geschoben.

Ansonsten hat es einen Riesenspass gemacht, wie auf Wolke 7 durch Berlin zu schweben. Der Laneassist hat das Fahrzeug automatisch durch die Kurven der Stadtautobahn gesteuert. Die Verkehrzeichenerkennung hat dafür gesorgt, dass ich immer über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Bilde war.

Erster Wermutstropfen: Die Schnellladesäule am Bahnhof Südkreuz mag nicht mit meiner Maingau-Karte laden. Schade. Die Säule liegt für meine üblichen Strecken perfekt. Ich hab dann probehalber an der Säule mit AC geladen. Das funktionierte. Das bedeutet für mich jetzt, dass ich erstmal überwiegend zum Pauschaltarif an den 11 kW Be-Mobil Säulen laden werde und ich den Ausbau meiner eigenen Lademöglichkeit vorantreibe.

PS: Die Schnellladesäule am Südkreuz funktioniert wieder 🙂

Wingle

Heute habe ich mir den WLAN-Stick fürs Auto vorgenommen.

Es ist ein ZONG MBB – E8372.

Ich habe zuerst eine Nano-SIM mit Adapter in den Fullsize SIM-Slot des Sticks gesteckt.

Mit der HuaweiHi iOS App bin ich nicht weit gekommen. Dann habe ich den Stick an einen Rechner angeschlossen und konnte über IP 192.168.8.1 darauf zugreifen.

Der voreingestelle Account ist Username: admin Passwort: admin

Jetzt konnte ich die PIN der SIM-Karte eingeben, auf LTE umstellen und das admin Passwort ändern. Das Passwort für das WLAN steht auf dem Stick.

Als Test konnte ich mich dann mit einem alten iPod, das ich nicht mehr verwende, in das WLAN des Sticks einloggen. Sicherheitshalber, falls das iPod das Passwort über die iCloud ausplaudert, habe ich gleich die Hintergrundaktualisierung meines iPhones deaktiviert. Nicht, dass mir das iPhone unterwegs das Datenkontigent vom Stick leer saugt.

Den Stick montiere ich hinten im Kofferraum und versorge ihn mit einem kleinen USB-Adapterkabel und einem USB-Ladestecker über die Kofferraum-Steckdose. Diese steht normalerweise nur unter Strom, wenn das Fahrzeug eingeschaltet ist.

Wachschutz

Heute nachmittag wollte ich mir schnell noch die Nacharbeitung an der linken hinteren Radaufhängung ansehen. Ich bin also beim Volkswagenhändler meines Vertrauens durch das geöffnete Tor auf den Hof gefahren und habe ein paar Bilder von meinem e-Golf gemacht.

Als ich wieder vom Hof fahren wollte, war das Tor verschlossen. Das zweite Tor ebenfalls. So ein Mist. Habe dann die zentrale Nummer des Autohauses angerufen und hatte den Wachschutz dran. Ich hätte mich unbefugt auf Privatgelände aufgehalten. Das Autohaus hat schon seit 2 Stunden geschlossen. Ich wurde bei meiner Aktivität schon von zahlreichen Videokameras aufgezeichnet.

So viel steht fest, mein Auto steht hier sicher. Nur denn Schnelllader auf dem Hof sollte man tunlichst nur während der Geschäftszeiten nutzen.

Winterreifen und Flugrost

Heute bin ich schnell beim Händler vorbei, um die unterschriebene Vertragserweiterung für die 3 jährige Garantieverlängerung abzugeben.

Frohe Botschaft: Meine Winterreifen sind heute eingetroffen und es gibt einen Übergabetermin für das passende Fahrzeug: Dienstag, der 27.04.2018.

Habe ich entgegnet: Der 27.04.2018 ist ein Freitag. Er: Oh ja, stimmt.

Blöd, dass ich am Freitag einen Termin 170 km entfernt ausserhalb habe. Der Händler meinte, vielleicht wird er ja einen Tag früher zugelassen…

Bei der Gelegenheit habe ich mir den Wagen nochmal angesehen. Sieht aus, als hätte er eine Probefahrt hinter sich gehabt. Prima, dann sind die Sommerreifen schon eingefahren.

Der Flugrost an der linken hinteren Radauhängung gefällt mir aber gar nicht. Habe das Foto an den Händler geleitet, der darauf hin eine Nacharbeitung durch die Werkstatt angeordnet hat.

Die mitgelieferten Winterreifen:

Der Mitarbeiter, der mir die Reifen aushändigte, hat mir gegenüber seine Skepsis über E-Mobilität zum Ausdruck gebracht. Wo ich denn laden könnte und das er von einer 3-fach Schnellladesäule weiss, dass wenn die von drei Teslas genutzt wird, der Strom in der Strasse ausfällt. Bei einer Probefahrt hat ihm das Erlebnis Elektroauto aber gefallen.

Man kann natürlich den Fokus auf Negativ-Ereignisse legen, wo es noch Probleme mit der Ladeinfrastruktur gibt oder die drastische Reichweitenverringerung bei Kälte und Benutzung der VW-Winterreifen.

Aber darum geht es in diesem Blog. Wie sieht es in der Praxis mit einem e-Golf und meiner Meinung nach idealem persönlichen Fahrprofil und guter Ladeinfrastruktur aus.

Easy Wallbox

Im Moment nutze ich die Wartezeit für die Zulassung des e-Golfs für die Montage des Easy Wallbox Bausatzes B163 mit 11kW und Typ 2 Ladekabel von der Firma Elektrofahrzeug Umbau.

Auf der Tüte von dem Bausatz ist ein mit Passwort geschützter Internetlink aufgedruckt unter der man die Anleitung für die Montage herunterladen kann.

Eine Stunde später fehlt nur noch der Drehstromanschluß:

Ich möchte die Box portabel haben und schliesse sie über ein Drehstromkabel an einer abgesicherten Drehstromsteckdose an.

Montage des Anschlusssteckers:

Der kleine rote Schraubenzieher wird zum Anschliessen der grünen Klemmen an der Steuereinheit benötigt. Dafür ist der beigefügte „Phasenprüferschraubenzieher“ zu breit:

Die fertig aufgebaute Box ohne das optionale BT-Modul:

Fertige Box mit beiden Anschlusskabeln:

Zulassung läuft…

Bestellt habe ich meinen e-Golf am 13. Dezember 2017.

Nach langer Recherche über mögliche Alternativen habe ich mich an diesem Tag endgültig für die reine elektrische Variante entschieden. Die laufenden Kosten der Plug-In Variante als Golf GTE waren mir einfach zu hoch und die Technik dahinter zu kompliziert.

Unverbindlicher Liefertermin bei Vertragsabschluss war Juni 2018. Dieser wurde Mitte Februar auf September 2018 verschoben um dann nach schriftlicher Bestätigung durch Volkswagen nur drei Tage später sehr überraschend auf Anfang April 2018 (KW 14) festgelegt zu werden.

Die Spannung wächst mit jedem Tag. Mein e-Golf wurde am 3. April 2018, einen Tag nach Ostern, an meinen Berliner Händler geliefert. Schon am Gründonnerstag hatte ich den Versicherungsnachweis und die Wunschkennzeichen für die Zulassung beim Händler abgegeben. Der anvisierte Zulassungstermin sollte der 13. April 2018 sein.

Am 9. April habe ich den Händler aufgesucht, um die 3-jährige Werksgarantieverlängerung auf insgesamt 5 Jahre nachträglich in den Kaufvertrag aufzunehmen. Nach Auslieferung würde die Garantieverlängerung über 300 EUR mehr kosten.

Leider musste er mir mitteilen, dass es die Urlaubsvertretung versäumt hatte, den KFZ-Brief für den Wagen aus dem Depot anzufordern.

Da die Berliner Zulassungsbehörde chronisch überlastet ist, soll es es jetzt noch 14 weitere Tage dauern, bis ich den Wagen in Empfang nehmen kann.