Schloss Meseberg

Die Gesamtstrecke laut Routenplaner sollte ca. 190 km betragen. Über Nacht hatte ich den Golf mit dem einphasigen Notladekabel, auch „Knochen“ genannt, maximal vollgeladen. Das langsame Laden soll den Akku pflegen.

Als Reichweite wurde am nächsten Tag 293 km angezeigt. Da stand schon mal mehr? Ich werde beim nächsten „Pflegeladen“ wieder meine zweiphasige Wallbox verwenden. Dafür begrenze ich den Maximalstrom auf 6 Ampere.

Um 12 Uhr ging es erstmal quer durch Berlin, eine ältere Mitfahrerin abholen. Um 13 Uhr fuhren wir dann vom Berliner Süden wieder quer durch Berlin nach Nordosten über die Stadtautobahn und die Bundesstrasse 96 ohne Stau Richtung Gransee.

Klima war an. Die Aussentemperaturen lagen um 25 Grad. Für eine möglichst grosse Reichweite bin ich maximal 90 km/h gefahren. Ein Verkehrshinderniss war ich deswegen aber zu keinem Zeitpunkt. Wie sich später zeigte, hätte ich ruhig schneller fahren können. So war es gemütlicher und die ältere Dame genoss die schöne Landschaft.

Ich bin die Strecke nahezu vollständig mit ACC (Automatic Cruise Control) gefahren. Dazu stelle ich die Maximalgeschwindigkeit in 10er Schritten ein und das Fahrzeug bremst und beschleunigt je nach Verkehrsfluss selbstständig. Auch die Fahrspur wird, wenn möglich, automatisch gehalten.

Wir kamen dann sehr entspannt beim Schloss Meseberg an. Zuerst haben wir uns beim Schlosswirt mit Kaffee und Kuchen gestärkt um dann den 6 km Rundweg um den Huwenowsee zu wandern. Das Wanderweg liegt fast durchgehend im Schatten und war bis auf ein grösseres Hinderniss leicht zu bewältigen. Es gibt leider kein einziges Bild von diesem Ausflug, aber es war sehr schön.

Die Rückfahrt verlief genauso problemlos. Der älteren Dame hat der Ausflug und das ruhige Gleiten mit dem Elektromobil sehr gefallen. Am Ende der Fahrt wurden 110 km Restreichweite angezeigt, was einer Gesamtreichweite von 300 km entspricht.

Mein Verbrauch sinkt

Mein Stromverbrauch pro 100km ist gesunken:

Das ist der durchschnittliche Verbrauch über die letzten 6 Tage. Klima hatte ich fast immer aus und dafür alle vier Fenster aufgemacht.

Zum Schnellladen an der kostenlosen CCS-Ladesäule meines Volkswagenhändlers war ich heute etwas spät dran. Ich kam mit 23% Ladestand (=66 km Restreichweite) an und konnte nur noch bis 83% aufladen. Das waren genau 20 kWh und hat 30 Minuten gedauert. Das Laden im Zeitraffer:

Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass nach einer 100% Ladung als Reichweite um die 300 km angezeigt werden. Da ich aber wegen Geschäftsschluss das Laden bei 83% abbrechen musste, stand da nur 249 km Restreichweite.

Erste Typ 2 Ladung zu Hause

Heute konnte ich zum ersten Mal meine transportierbare „Wallbox“ an meiner roten CEE-Aussensteckdose betreiben, nachdem diese ordnungsgemäss durch einen gleichstromsensiblen Fehlerstromsensor abgesichert wurde:

Die 10 Meter lange Typ 2 Leitung der Wallbox reicht vom Balkon locker bis zur Steckdose des Autos:

Das Laden startete dann auch sofort nach dem Einstecken. Über eine spezielle App vom Hersteller des Wallbox-Bausatzes konnte ich mit einem Android Smartphone den Ladestrom auf 12 Ampere begrenzen. Das Ganze war eher als Funktionstest gedacht, da der Akku noch gut voll war.

Das Abbrechen der Ladung wollte mit der CarNet Applikation von Volkswagen nicht klappen. Nach Beenden des Ladens startete der Ladevorgang erneut.

Die Wallbox konnte aber durch Setzen eines Registers komfortabler gemacht werden. Der zentrale Knopf, mit dem bisher etwas kompliziert der Ladestrom eingestellt werden konnte, bricht jetzt nach längerem Druck die Ladung ab.

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Erster Eindruck nach 3 Wochen

Mein erster Eindruck nach 3 Wochen und 1700 km e-Golf ist rundweg positiv.

Inzwischen nutze ich ACC (Automatic Cruise Control) sehr häufig, da es sehr bequem ist, sich einfach an jemand „dranzuhängen“ und das Auto „aufpasst“, dass man nicht hinten drauf fährt. Die Bedienelemente sind sehr praktisch links am Lenkrad platziert. Mit RES starte ich ACC und die aktuelle Geschwindigkeit wird als Maximalgeschwindigkeit eingestellt. Mit der Taste (-) und (+) rechts daneben kann ich die Geschwindigkeit auf 10er gerundet einstellen. Von z. Bsp. 86 km/h auf 80 km/h oder 90 km/h. Bei jedem Drücken gehts 10 weitere runter oder hoch. Man kann sagen, dass ich 95% meiner Strecken in Berlin und Umgebung mit ACC fahre.

Ansonsten ist das Auto einfach ein spritziger Golf. Fährt völlig problemlos. Nichts klappert, auch nicht auf dem häufigen Kopfsteinpflaster. Beim schnellen manuellen Ampelstart drehen schon mal die Vorderräder (kontrolliert!) durch. Da sieht man den Rest der Verkehrsteilnehmer im Rückspiegel schnell kleiner werden. Einige versuchen den Abstand durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit schnell wieder einzuholen. Vielleicht wollen sie auch nur sehen, was da gerade geräuschlos davon gezischt ist 😉

Es ist jedes Mal ein Erlebnis mit dem Fahrzeug zu fahren. Das eingebaute Discover Pro (ohne optionales Dynaudio-Hifi) klingt zufriedenstellend. Mp3-Musik (192 kbps) von der selbstbespielten SD-Speicherkarte (FatEX) klingt gut, die meisten Radiosender (DAB+) eher etwas harsch. Videos in mp4 lassen sich auch abspielen, aber während der Fahrt wird das Bild ausgeblendet.

Mein Energieverbrauch auf 100 km schwankt stark. Ich habe schon weniger als 10 kWh geschafft, bei Stop and Go auf der Autobahn können es aber auch schon mal knapp 15 kWh sein. Mein aktueller Durchnittsverbrauch auf den bisher gefahrenden 1700 km ist 12,8 kWh/100 km.

Ladegeschwindigkeit

Habe das Active Info Display bei eingeschalteter „Zündung“ während meiner letzten Schnellladung mit einem iPhone im Zeitraffermodus gefilmt. 1 Minute entspricht hier 1 Sekunde:

Zeitrafferfilm vom Active Info Display

Man sieht hier sehr schön, wie die grüne Anzeige links im linken Instrument während des Ladevorgangs abnimmt. Diese Anzeige zeigt mir die maximale Stromaufnahmemöglichkeit der Batterie an. Die Batterie erhitzt sich beim Schnellladen. Dadurch nimmt die maximale Stromaufnahme während des Ladevorgangs ab. Ich hatte bei ca. 45% Batterieladung gestartet und die Ladung bei 95% abgebrochen. Für zügiges Vorankommen auf der Autobahn wird empfohlen, die Batterieladung im Bereich von 20-80% zu halten. Also lieber öfter raus zum Laden und dafür kürzer. Ein eigener Versuch steht noch aus.

Ladestationen als POI

Ich habe mich daran gemacht, spezifische Ladesäuleninformationen als POI (Point of Interest) in das Navigationsgerät Discover Pro des e-Golfs zu importieren.

Hierzu habe ich zwei Hilfsmittel verwendet:

1. Den POI Generator für Stromtankstellen vom Forum Goingelectric.

2. Den POI Sammler Tool von Volkswagen für die Discover Navigationsgeräte.

Mit dem POI Generator erzeuge ich einen Datensatz, abhängig von der Ladekarte und der verfügbaren Anschlüsse.

In meinem Fall habe ich für meine MainGau-Autostromkarte zwei Datensätze erzeugt.

Der erste Datensatz beinhaltet alle Lademöglichkeiten in Deutschland mit 22 kW oder weniger und heisst „AC“. Dafür verwende ich in der Karte ein grünes Icon.

Der zweite Datensatz beinhaltet alle Schnelllademöglichkeiten in Deutschland und heisst „CCS“. Ich habe mich hier für ein rotes Icon entschieden.

Diese zwei Datensätze habe ich mit dem Tool von Volkswagen zu einer Datenbank zusammengefasst, auf eine SD-Karte übertragen und in das Discover Pro Navigationssystem eingespielt.

Sehr schön kann man in der Karte die roten Schnellladestationen von den grünen langsameren Typ 2 Ladern unterscheiden:

Frühjahrsverbrauch

Ich hatte jetzt am Samstag und Sonntag jeweils eine Fahrt zu meinem Schützenverein und nahezu direkt wieder nach Hause.

Die Strecke besteht aus ca. 30 km Autobahn mit Höchsttempo 80 km/h und ca. 15 km Landstrasse mit Höchsttemo 70/60 km/h mit einigen Ortsdurchfahrten.

Mit meinem Lupo 3L konnte ich hier mit Sommerreifen einen Durchschnittsverbrauch von 3,0 Litern Diesel auf 100 km erreichen. Mit Winterreifen 3,3 Liter/100 km.

Wie siehts jetzt mit dem e-Golf aus?

Samstagsmorgen hin bei Temperaturen < 10 Grad:

Samstagabend zurück (mit Schnellladen und Einkauf) und Temperaturen > 20 Grad:

Sonntagsmorgen wieder hin bei Temperaturen um 10 Grad:

Und Sonntagnachmittag (mit Schnellladen) und Temperaturen > 25 Grad zurück:

Ich bin immer im Normalmodus und mit ACC gefahren. Morgens hatte ich das Klima aus, nachmittags an.

Bereifung ist die Originale ab Werk mit den Astana-Felgen.

Arendsee (Altmark)

Heute fahre ich von Berlin nach Arendsee (Altmark) nahe Salzwedel.

Erster Stopp nach 93 km mit 175 km Restreichweite:

Prignitz-Ost kurz vor dem Autobahndreieck Wittstock/Dosse

CCS kann hier mit der Maingau-Karte freigeschaltet werden 🙂

Bei 97% Ladung habe ich gestoppt. Optimistische Restreichweite (ohne Klima) 292 km:

Bei folgenden Schnellladern möchte ich noch stoppen:

– Wittenberge Marktplatz Friedrich Ebertstr. 0

Das VW-Navi konnte mit der Hausnummer 0 nicht viel anfangen und hat am falschen Ende der Friedrich-Ebert-Strasse direkt am Bismarkplatz gestoppt.

Die Apple-Navigation hat mich dann zur Hausnummer 0 gebracht 😉

Die Schnellladestation funktioniert ebenfalls mit der Maingau-Karte 🙂

Eine ZOE kam 1 Minute früher an. Wir konnten parallel laden, ich CCS (50 kW), die ZOE Typ 2 (43 kW).

Ich hatte noch 71% im Akku. Ladedauer bis voll soll 25 Minuten betragen.

Nach 17 Minuten und 94% habe ich den Ladevorgang gestoppt:

Restreichweite 279/263 km (ohne/mit Klima).

Nächster Halt:

– Hansestadt Seehausen Märsche 2

Das VW-Navi kennt keine Hausnummer 2 in Märsche. Das Apple-Navi schaffts. Die Ladesäule ist allerdings in der Dorfstrasse gegenüber, ca. 160 m entfernt:

Und wieder funktioniert die Maingau-Karte am CCS-Lader problemlos.

Inzwischen bin ich 4 Stunden unterwegs und werde hier nur ein paar Minuten laden.

In Arendsee selbst möchte ich mit meiner mobilen Wallbox an einer CEE-Dose laden, was prima geklappt hat 🙂

Auf dem Rückweg habe ich zwei Zimmerleute auf ihrer Reise bis Prignitz mitgenommen. E-Auto fahren verpflichtet 😉 Die waren von der Fahrt sehr angetan 🙂

Jetzt lade ich über CCS an der Ladesäule in Prignitz-West, da mir die Restreichweite von 117 km ein bisschen zu knapp für die Fahrt nach Berlin sind.

30 Minuten wird es etwa dauern. Genug Zeit hier ein bisschen was zu schreiben 🙂

So, jetzt gehts wieder zurück nach Berlin…

Schnelllader

Mit 60 km Restreichweite habe ich mich heute an den Schnelllader bei meinem Volkswagenhändler gehängt. Die Batterie war zu diesem Zeitpunkt noch zu 20% geladen:

Während dem Schreiben dieser Zeilen waren 20% schon wieder nachgeladen. Damit sich die Batterie nicht zu stark erhitzt, werde ich auf ca. 80% laden.

Da geht ja ratz fatz. Ein bisschen am Radio rumgespielt und schon auf 79%

Die optionale Schnellladebuchse ist eine feine Sache. So könnte man bei einem dichten Schnellladenetz direkt Langstrecke machen. Upps jetzt sind schon 95% geladen 😉

und 279 km Restreichweite